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Ethik Religionen Gemeinschaft ERG mit Klassenlektion
Im 3 Zyklus stehen für den Unterricht im Bereich ERG insgesamt 5 Lektionen zur Verfügung Davon sind schwerpunktmässig mindestens 2 Lektionen für die beiden Kompetenzbereiche «Spuren und Einfluss von Religionen in Kultur und Gesellschaft erkennen» und «Sich mit Religionen und Weltsichten auseinandersetzen» einzuplanen Darüber hinaus kann in allen drei Schuljahren jeweils 1 Lektion von ERG als Klassenlektion eingesetzt werden Die Klassenlektion wird von der Klassenlehrperson unterrichtet und dient der Arbeit an den Kompetenzbereichen «Existenzielle Grunderfahrungen reflektieren» «Ich und die Gemeinschaft Leben und Zusammenleben» und «Werte und Normen klären und Entscheidungen verantworten» Die Klassenlektion kann ausserdem für allgemeine und organisatorische Aufgaben eingesetzt werden Wird ERG nicht von der Klassenlehrperson unterrichtet koordinieren die Lehrpersonen den Unterricht 6 Module und fächerübergreifende Themen


A Kindergarten Für den Kindergarten legen die Gemeinden die wöchentliche Unterrichtszeit innerhalb der Bandbreite von 22 bis 25 Lektionen fest B Individuelle Vertiefung und Erweiterung IVE Im 8 und 9 Schuljahr sind mind je 3 Lektionen für die IVE in den Fachbereichen Mathematik Deutsch Fremdsprachen des obligatorischen Unterrichts einzusetzen Die IVE dient zur Festigung von Grundansprüchen zur Erweiterung von Kompetenzen als Mittelschulvorbereitung MSV zur Vorbereitung für den Übertritt in eine weiterführende Schule sowie für die individuelle Lernförderung ILF 3 2 1 IVE C Wirtschaft Arbeit Haushalt WAH Um einen kontinuierlichen Kompetenzaufbau zu gewährleisten wird empfohlen dass die WAH Lehrpersonen den gesamten Unterricht in WAH übernehmen Auf Gesuch kann die Schulaufsicht andere Lösungen bewilligen wenn diese in einem Konzept aufgezeigt werden 3 2 2 1 WAH D Ethik Religionen Gemeinschaft ERG Klassenlektion Im 3 Zyklus kann im Rahmen von ERG je 1 Lektion pro Schuljahr als Klassenlektion eingesetzt werden um an den Kompetenzbereichen «Ich und die Gemeinschaft Leben und Zusammenleben» und «Werte und Normen klären und Entscheidungen verantworten» zu arbeiten 3 2 2 2 ERG E Berufliche Orientierung BO Für die BO sind im 3 Zyklus mind 39 Lektionen einzusetzen Sie wird gemäss dem Berufswahlkonzept der Schule in den Fachbereichen Deutsch NMG und in der Klassenlektion unterrichtet Da das Hauptgewicht im 8 Schuljahr im Fachbereich Deutsch liegt wurde hier die Lektionendotation um eine Lektion erhöht Diese kann gemäss Berufswahlkonzept auch der Klassenlehrperson übergeben werden wenn diese z B kein Deutsch unterrichtet 6 1 BO

6 1 1 Allgemeine Hinweise
Als fächerübergreifendes Modul hat die BO das Ziel die Schülerinnen und Schüler im Prozess der Wahl ihres zukünftigen Bildungs und Berufsziels zu unterstützen und anzuleiten Jede Schülerin und jeder Schüler soll die Möglichkeit erhalten eine passende Anschlusslösung zu finden Lehrstelle weiterführende Schule Brückenangebot Die Verantwortung für den Berufswahlprozess liegt hauptsächlich bei den Jugendlichen und deren Eltern Die Schule hat die Aufgabe den Prozess zu initiieren zu begleiten und zu unterstützen An Themen aus der Berufs und Arbeitswelt wird in allen drei Zyklen gearbeitet Thematische Schwerpunkte sind in den Kompetenzbereichen des Faches Deutsch eingearbeitet Weitere Themen werden im 1 und 2 Zyklus im Fachbereich NMG im Kompetenzbereich «Arbeit Produktion Konsum Situationen erschliessen» behandelt im 3 Zyklus in den Bereichen WAH «Produktions und Arbeitswelten erkunden» und ERG «Ich und die Gemeinschaft Leben und Zusammenleben gestalten» Lehrplan 21 Berufliche Orientierung Lehrplan 21 Fachbereichslehrpläne

6 5 Ethik Religionen Gemeinschaft ERG

6 5 3 Kirchlicher Unterricht
Der Gesetzgeber sieht vor dass der kirchliche Unterricht im Kanton Bern von den anerkannten Landeskirchen durchgeführt wird Den konfessionellen Unterricht führen Mitarbeitende der Kirchen durch Ziele sind es eigenes Denken der Kinder und Jugendlichen aufgrund christlicher Ethik zu fördern und daraus Verantwortung für das eigene Leben und die Gesellschaft zu übernehmen Schülerinnen und Schüler sollen Gemeinschaft in der Kirche erleben den Aufbau der Bibel kennenlernen und im Dialog mit anderen Religionen stehen Der kirchliche Unterricht beinhaltet mindestens 140 Lektionen verteilt auf alle drei Zyklen 4 Schulorganisation Kirchlicher Unterricht


Ethik Religionen Gemeinschaft mit Lebenskunde Kompetenzaufbau


Für die Kinder und Jugendlichen stellt die Schule einen prägenden Teil ihres Alltages dar Hier machen sie vielfältige Lern und Lebenserfahrungen die auf ausserschulisch erworbenen Erfahrungen aufbauen Das soziale Zusammenleben die Gemeinschaft und der Unterricht werden von allen Beteiligten mitgestaltet Die Schülerinnen und Schüler lernen sich in der Schule ihrem Alter entsprechend einzubringen und auf Klassen und Schulebene mitzuwirken Die Schule als Ort des sozialen partizipativen Lernens fördert die Beziehungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler die Fähigkeit zur Zusammenarbeit und das Übernehmen von Verantwortung für die Gemeinschaft Gegenseitige Wertschätzung Lebensfreude und Musse stellen wichtige Werte dar Die zentrale Aufgabe der Schule besteht darin den Schülerinnen und Schülern kultur und gegenstandsbezogene Erfahrungen zu ermöglichen und dabei grundlegende fachliche und überfachliche Kompetenzen zu vermitteln Die Schülerinnen und Schüler werden beim Aufbau von persönlichen Interessen dem Vertiefen von individuellen Begabungen und in der Entwicklung ihrer individuellen Persönlichkeit ermutigt begleitet und unterstützt Die sozial unterstützte Vermittlung von Kompetenzen knüpft am Entwicklungsstand der Schülerinnen und Schüler an Es werden Lerngelegenheiten angeboten die dem unterschiedlichen Lern und Leistungsstand und der Heterogenität Rechnung tragen Bei alledem wird die Leistungsbereitschaft gefordert und gefördert Bei der Erfüllung ihrer Aufgaben sind die Schule und die Lehrpersonen auf die Unterstützung durch Eltern Erziehungsberechtigte und Behörden angewiesen Die Zusammenarbeit von Schule Eltern und Erziehungsberechtigten ergibt sich aus der gemeinsamen Verantwortung für die Kinder und Jugendlichen Sie verlangt von beiden Seiten Gesprächs und Informationsbereitschaft und gegenseitige Achtung

Musik
Die Schülerinnen und Schüler werden befähigt auf musikalischer Ebene an der kulturellen und künstlerischen Auseinandersetzung in der Gesellschaft teil zu haben Sie erwerben musikalische Kompetenzen treten auf diese Weise in Kommunikation mit anderen Menschen und erfahren über das Erleben von Musik und über eigenes musikalisches Handeln das Eingebundensein in die Gemeinschaft

Politik Demokratie und Menschenrechte
Demokratie und Menschenrechte sind Grundwerte unserer Gesellschaft und bilden zusammen mit der Rechtsstaatlichkeit die Leitlinien für die Politik Die Schülerinnen und Schüler befassen sich mit unterschiedlichen Gesellschaftsformen Traditionen und Weltsichten diskutieren deren Entstehung und Wandel und lernen historische gesellschaftliche und politische Zusammenhänge verstehen Sie setzen sich mit politischen Prozessen auseinander lernen diese zu erkennen verstehen Grundelemente der Demokratie und kennen grundlegende Funktionen öffentlicher Institutionen Sie befassen sich mit den Menschenrechten kennen deren Entwicklung und Bedeutung und sind in der Lage Benachteiligung und Diskriminierungen zu erkennen Die Schülerinnen und Schüler engagieren sich in der schulischen Gemeinschaft und gestalten diese mit Sie lernen sich eine eigene Meinung zu bilden eigene Anliegen einzubringen und diese begründet zu vertreten Sie befassen sich mit dem Verhältnis von Macht und Recht diskutieren grundlegende Werte und Normen und setzen sich mit Konflikten deren Hintergründe sowie möglichen Lösungen auseinander

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